VM Verlags-Manager 2020

64bit ist Trumpf

Seit der OS-X-Generation 10.15.x (Codename: Catalina) hat Apple sein Betriebssystem auf eine reine 64bit-Architektur umgestellt. Wie so oft preschte Apple in dieser Beziehung vor, erfahrungsgemäss werden andere Hersteller aber bald nachziehen.

Für Software-Hersteller bedeutet dies, dass sie ihre Programme ebenfalls dazu befähigen müssen, mit reinen 64-Bit-Architekturen umzugehen, die wie Apples neustes OS X keine 32bit-Emulation mehr anbieten. VM Verlags-Manger ist server-seitig schon länger 64bit-fähig, der VM-Client hingegen – der die ganze Programm-Logik auszuführen hat – läuft bis und mit VM 2017.5 als 32bit–Anwendung.

Mit Erscheinen von VM 2020 hat sich das geändert: VM Verlags-Manager läuft ab Version 2020 auch Client-seitig vollständig als 64bit-Anwendung. Die entsprechenden Umbauten von VM waren zeit- und arbeitsintensiv: Fast frei Jahre lang hat die VM-Werkstatt in München an der neuen Version gearbeitet, so etwa musste sie diverse 4D-PlugIns erneuern bzw. ersetzen, darunter finden sich so prominente Namen wie 4D QuickReport, 4D Write, 4D View und SuperReport Pro.

VM Verlags-Manager 2020

Unter der Haube hat sich also beim neuen VM Verlags-Manager 2020 sehr viel getan. Die VM-Anwenderschaft interessiert sich allerdings selten für technisches Blabla, vielmehr will sie nach einem Update ohne grosses Tamtam weiterarbeiten können  Und diesem Anspruch werden wir auch mit VM Verlags-Manager 2020 gerecht: Die Benutzeroberfläche wurde – trotz der massiven Umbauten unter dem Chassis – wie immer kaum verändert, sodass sich jede Anwenderin und jeder Anwender auch im brandneuen VM Verlags-Manager 2020 sofort zuhause fühlen wird.

Trotzdem sind auch funktional etliche kleinere sowie auch nennenswerte grössere Neuerungen hinzugekommen. So etwas bietet VM2020 nebst dem gängigen ESR-Zahlschein neu auch den lange erwarteten neuen Einzahlungsschein mit QR-Code nach ISO-Norm 20022 an. Und es wurde der neuen Version ein Layout-Editor für Auftragsbestätigungen spendiert, der es jedem Medienhaus erlaubt, komplett eigenständiges Auftragsformulare einzusetzen. Auch technisch weniger interessierte AnwenderInnen dürfen sich also auf die neue VM-Version freuen.

Update-Prozedere

Aufgrund des Umbaus von 32- auf 64bit gestaltet sich das Update von VM Verlags-Manager auf Version 2020 für einmal etwas aufwändiger. Alle Inhalte, die durch die ersetzen 32bit-Programm-Komponenten erzeugt wurden, müssen für die neue Architektur konvertiert werden. Abhängig von Ihrer Arbeitsweise mit VM gilt es einige Besonderheiten zu beachten, so etwa bedürfen individuelle Reports (Quickreport („Eigene Listen“) sowie SuperReports einer gewissen Aufmerksamkeit.

Im Gegensatz zu sonstigen Updates, die wir bei kleineren Kunden mit weniger komplexen Prozessen entgegen den Herstellr-Vorgaben auch gerne mal ohne vorgängiges Test-Udpate durchführen, raten wir diesmal allen VM-Kunden dringend dazu, das vertraglich vereinbarte vorgängige Test-Update einzuplanen. Bitte melden Sie sich für Ihre Termin-Koordination rechtzeitig bei uns.

Wer muss updaten?

Es zeichnen sich aktuell zwei möglicherweise zwingend Update-Gründe ab:

  1. Sie möchte bald die neue QR-Rechnungen in Betrieb nehmen.
  2. Wer heute neue Macs kauft, erhält diese nur noch mit dem reinen 64bit-System OS X Catalina ausgeliefert. Solche Rechner lassen sich auch durch die interne IT-Abteilung üblicherweise nicht auf ältere Betriebssystems downgraden. Für Apple-Kunden gilt: Zwingende Vorausstzung für den Einsatz von VM2020 ist OS X 10.15.x (Codename Catalina), während ältere VM-Versionen ebenso zwingend maximal OS X 12.13.x (Codename High Sierra) einsetzen sollten.
Aufgepasst also beim Erwerb neuer Macs, bitte sprechen Sie vorgängig mit uns über allfällige Hardware-Erneuerungspläne.